Das Bild zeigt Alex Büttner und Frank "Franco" Haustein in Leipzig

Know the Team: Frank „Franco“ Haustein

Wir stehen nun (endlich!) vor der Veröffentlichung des Buches. Ich möchte das zum Anlass nehmen, euch die Menschen vorzustellen, die viel Zeit und Kreativität investiert haben, um das Projekt Realität werden zu lassen. Den Anfang macht dabei Frank „Franco“ Haustein, denn er war es, der mich überhaupt erst auf die Idee gebracht hat.

Kurz und schmerzlos: Ohne Franco würde es AQUILERIA in seiner jetzigen Form nicht geben. Aus diesem Grund, und weil er ein wirklich talentierter Künstler ist, möchte ich euch ihn, seine Arbeit und seinen Beitrag zu AQUILERIA vorstellen.

Die Idee …

Das Bild zeigt Frank "Franco" Haustein mit einem Pinsel in der Hand.Frank und ich kennen uns nun schon seit einigen Jahren, und zwar noch aus der Zeit, als er Musiker und ich Labelchef war. So richtig kennengelernt haben wir uns passenderweise aber erst in jener Phase, als er sich von der Musik der bildlichen Kunst und ich mich vom Event- und Bandmanagement dem Schreiben (und vielen anderen Interessen, die während meiner Labelzeit zu kurz gekommen waren) zuwandten.

In dieser Übergangszeit schrieb ich für den Stadtstreicher einen Artikel über seine damalige Band PHAIL. In diesem Zusammenhang fragte mich Frank, ob ich auch privat schreiben würde. Als ich ihm daraufhin Venatio Vulpinus schickte (jetzt heißt die Geschichte Edvards Versprechen), meinte er, dass er spontan Lust hätte, die Geschichte zu illustrieren. Und so kam es zu der Idee, gemeinsam ein Buch zu machen: Ich schreibe, er illustriert.

Zu dem damaligen Zeitpunkt gab es AQUILERIA noch nicht. Venatio Vulpinus spielte irgendwann und irgendwo; die Handlung in eine gemeinsame Welt mit den anderen Geschichten des geplanten Buches zu verlegen, diese Idee kam uns erst, als das ganze Projekt immer mehr Gestalt annahm.

In dieser Phase war Frank auch der erste, dem ich neue Texte bzw. Abschnitte zum Mit- und Gegenlesen vorlegte. Als studierter Literaturwissenschaftler hatte er auch stets neue Hinweise und konstruktive Denkanstöße für mich. Er hat damit einen großen Anteil an der Entwicklung meines Schreibstils.

… und was daraus wurde.

Ein Gemälde von Frank "Franco" Haustein, das ein kleines Mädchen mit Wunderkerze zeigtIn der Zwischenzeit ist viel passiert. Frank konnte sich ein gewisses Standing als Künstler erarbeiten. Dafür musste er jedoch die Illustrationen für AQUILERIA hinten anstellen. Das Wappen zu Neros’ Heimkehr stammt aus seiner Feder. Ansonsten wird es die erste Auflage erstmal ohne Illustrationen geben. Das werden wir nachholen.

Seine Gemälde hingegen durfte man mittlerweile schon in der ein oder anderen Ausstellung betrachten, und für die Stiftung Sport Region Halle durfte er die anhaltinischen Olympioniken der 2016er Sommerspiele portraitieren. Schaut auf jeden Fall mal auf seiner Seite vorbei. In Zeiten von billigen (weil massenhaft produzierten) Selfies und beliebigen Handymotiven ist es toll, wenn sich jemand noch mit einer anderen Technik befasst, um Erlebtes und Gedachtes festzuhalten. Ich hatte mit Gemälden und Zeichnungen bisher nicht viel am Hut. Aber Frank hat mir die Augen dafür geöffnet, wie viel man aus einem Gemälde ziehen kann, wenn man sich nur darauf einlässt.