Zeitrechnung

In der Welt AQUILERIA gibt es keine einheitliche Zeitrechnung im Sinne eines Kalenders. Das Zählen und Dokumentieren von Tagen bleibt einigen wenigen Archivaren in den Bibliotheken von Litona und den neueren Königreichen überlassen; im Alltag selbst spielt die Zeit so gut wie keine Rolle.

Um die Entwicklung grob zu kategorisieren, hat sich mit der Zeit durchgesetzt, die Jahre in Zeitaltern zu zählen. Diese Zeitalter würdigen meistens große Epochen. Dabei markieren in der Regel große Ereignisse den Beginn und das Ende eines Zeitalters.

Das erste Zeitalter

Die Zeitrechnung beginnt mit dem ersten Zeitalter. Es steht für die graue, teils mystische Vorzeit. Es dauert von der Entstehung der Welt (worüber es in unterschiedlichen Kulturen auch unterschiedliche Theorien gibt) bis zum Beginn des Siegeszuges der Zivilisation, also der Besiedlung der zentralen Länder durch Siedler aus dem Norden und dem Süden.

Das zweite Zeitalter

Das Aufeinandertreffen dieser beiden Besiedlungsbewegungen und der Friedensschluss, symbolisch besiegelt durch die Einweihung der Brücke von Rerusbruqq, markiert den Beginn des zweiten Zeitalters. Dieses ist gezeichnet durch die Entstehung zahlreicher weiterer Königreiche zwischen der Wüste Xa’Hashtul im Süden und der Teklanischen See im Norden.

Das dritte Zeitalter

587 Jahre später fordert Litona die Hoheit über das besiedelte Gebiet und beginnt mit der Unterwerfung der anektierten Länder. Das markiert den Beginn des dritten Zeitalters. Diese Kriege dauern etwa 100 Jahre an, bis der Einflussbereich von Litona bis nach Rerusbruqq reicht. Es folgt eine Zeit des scheinbaren Friedens. Doch Litona erweist sich als nicht stark genug. Der Druck an den Grenzen und im Inneren nimmt zu. So beginnt der langsame Zerfall des Königsbundes. Im Jahr 324 sagen sich die unterworfenen Königreiche wieder von Litona los und erklären ihre Unabhängigkeit.

Das vierte Zeitalter

Dieses Ereignis, genannt das Kronenedikt zu Eperia, läutet das vierte Zeitalter in der Welt AQUILERIA ein. Die zentralen Königreiche haben untereinander Frieden geschlossen. Jedoch geraten sie durch Überfälle aus der Wildnis im Westen und die Agressivität Massalons, das das geschwächte Litona zu überrennen droht, in Bedrängnis.

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