Hallo Welt!

Der Titel passt wie die Faust aufs Auge, denn AQUILERIA ist genau das: eine Welt, wie sie im Buche steht (!). Diese möchte ich euch vorstellen und ein paar Worte darüber verlieren, wie sie entstanden ist.

Was ist AQUILERIA?

Grob umrissen ist AQUILERIA eine fiktive, mittelalterliche Welt, die es genau so hätte geben können, wenn die geografischen Gegebenheiten auf unserem Planeten etwas anders gewesen wären. Es gibt also keine goblin-mobbenden Orks, keine Elfen, die auf Einhörnern in den Sonnenuntergang reiten und auch sonst nicht viel, das man mit Magie und Fabelwesen in Verbindung bringen könnte. Natürlich gibt es Tiere und Pflanzen und Phänomene, von denen man hier noch nicht so viel gehört hat, aber das gehört ebenso zu einer neuen Welt wie eigene Länder, Orte, Ereignisse, Götter und natürlich Geschichten.
Und am Ende geht es vorrangig um die Geschichten. Die Welt AQUILERIA hat nicht den Anspruch, sich durch ihre geografischen oder kulturellen Eigenarten von den vielen Welten abzuheben, welche viele kreative Köpfe vor mir schon ersonnen haben. Ebenso wenig habe ich den Anspruch, das Rad neu zu erfinden. Ich möchte einfach nur Geschichten erzählen, und dafür brauchte ich einen Rahmen.

Die Entstehungsgeschichte

Damit sind wir bei der Frage, wie alles begann. Es folgt die Kurzfassung, alles andere landet in meiner Biografie 😉 Bis 2015 schrieb ich für den Stadtstreicher. Nach einem Artikel über eine Band fragte mich der Gitarrist, ob ich auch privat schreiben würde. Das tat ich zu der Zeit nicht, von einer Geschichte, die ich vor einiger Zeit geschrieben hatte und einer anderen, die in der Schublade lag, abgesehen. Er fragte, ob er die fertige lesen dürfte (Edvards Versprechen, die damals noch Venatio Vulpinus hieß), was mich sehr freute. Nach dem Lesen meinte er, dass er die Geschichte gerne illustrieren würde – er war gerade dabei, seine Leidenschaft für alle Arten von Zeichenutensilien zu entdecken. Und plötzlich war da die Idee, gemeinsam ein Buch zu machen. Er malt, ich schreibe.

Zwei Schritt vor, einer zurück.

Dann kam mir noch ein weiterer Gedanke. Vor einigen Jahren hatte ich mal den Versuch gewagt, einen Roman zu schreiben (das Wort Trilogie wage ich an dieser Stelle gar nicht zu verwenden). Das Projekt schlief wieder ein, andere Interessen und fehlende Erfahrung waren zwei der Gründe dafür. In die Welt dieser Idee wollte ich nun die beiden Geschichten, und alle, die vielleicht noch folgen würden, überführen. Und ich ging noch einen Schritt weiter: Alle Geschichten sollten sich auf etwas beziehen, das in der Trilogie, die ich immer noch plane zu schreiben, thematisiert werden wird – und wenn es nur ein kleines Detail ist. (Ja, jetzt habe ich doch Trilogie gesagt …)

Ein bisschen Zeit verging, ich schrieb die Geschichte aus der Schublade zu Ende (Neros’ Heimkehr, damals noch Der Weiße Keiler) und passte anschließend die beiden Geschichten an die Welt AQUILERIA an. Währenddessen entwickelte Frank den Plan, sich als Künstler selbstständig zu machen. Ich nahm seinen Zeitplan als Grundlage, um für mich eine Deadline für eine dritte Geschichte zu setzen. Der Plan ging auf, die Geschichte (Mareks Reise, ursprünglich Das verlorene Mädchen) wurde in der Nacht des letztes Tages von Frank als sozialversicherten Arbeitnehmer fertig.

Auf die Plätze, fertig, …

Der Rest ist schnell erzählt. Während die Geschichten dann soweit standen und ins Lektorat gingen, wurde uns bewusst, dass wir das mit den Illustrationen doch nicht so schnell hinbekommen würden – zumindest nicht in der Form, wie wir uns das vorstellten. Auch die Unterstützung von Dorit und Stefan, die sich dem Projekt mittlerweile angeschlossen hatten, änderte daran nichts. Um das Projekt jedoch erstmal voranzutreiben, konzentrierten wir uns auf das, was bereits fertig war. Die Illustrationen setzten wir auf die Agenda für die Special Limited Collectors Edition.

Und nun steht der erste Band mit den ersten drei Geschichten in den Startlöchern. Spoiler-Warnung: Die vierte Geschichte ist in Arbeit und damit der zweite Band auch in Sichtweite. Wir meinen es also ernst 😉